Megaherz | Official Website of Megaherz Megaherz | Official Website of Megaherz
Menu

Discography

Zombieland – 2014

Megaherz Zombieland Album Cover – Düstere, postapokalyptische Szenerie mit dem Sänger, bewaffnet mit einem Baseballschläger.
Release Date: 24. Oktober 2014
Available now on:
Loading tracks...

Mit dem 2014 erschienenen Werk „Zombieland“ schufen Megaherz ein atmosphärisches Meisterwerk, das weit über die Grenzen des klassischen Industrial Metal hinausgeht. Das Album markiert einen der kreativsten Höhepunkte in der Diskografie der Band, da es ein konsequentes inhaltliches Konzept verfolgt: Die Entfremdung des Individuums in einer gefühlskalten, mechanisierten Welt. Das Megaherz Zombieland Album nutzt die Metapher der „Untoten“ nicht für klassischen Horror, sondern als Spiegelbild einer Gesellschaft, die emotional abgestumpft und innerlich leer wirkt.

Musikalisch zeigt sich die Band auf diesem Werk von ihrer vielseitigsten Seite. Während der treibende Opener „Zombieland“ mit harten Riffs und einem fast schon hypnotischen Groove überzeugt, zeigt die Hymne „Himmelsstürmer“, dass Megaherz auch vor großen, emotionalen Melodien nicht zurückschrecken. Die Produktion ist gewohnt druckvoll, lässt jedoch viel Raum für elektronische Spielereien und orchestrale Untertöne, die die beklemmende Atmosphäre des Albums unterstreichen. Die Gitarrenarbeit ist präzise und massiv, was dem Sound eine enorme Durchschlagskraft verleiht, ohne die melodische Führung zu verlieren.

Frontmann Lex Wohnhaas liefert auf „Zombieland“ eine seiner stärksten Gesangsleistungen ab. Seine Stimme wechselt mühelos zwischen bedrohlichem Flüstern, aggressivem Shouting und hymnischem Klargesang. In Tracks wie „Für immer“ oder „Schwarzer Engel“ wird deutlich, dass die Band eine Reife im Songwriting erreicht hat, die tief unter die Haut geht. Die Texte sind metaphernreich, oft schwermütig, aber immer mit einem Funken Kampfgeist versehen. „Zombieland“ ist ein Album für die dunklen Stunden, ein Soundtrack für Außenseiter und Querdenker, das zeigt, dass die Neue Deutsche Härte auch im 21. Jahrhundert relevant, modern und tiefgründig sein kann.